Göttingen, Universitätsstadt in Niedersachsen, Deutschland
Göttingen ist eine Universitätsstadt in Niedersachsen, die sich beiderseits der Leine durch dreizehn Ortsteile erstreckt. Gotische Kirchen und Fachwerkhäuser stehen neben modernen Forschungseinrichtungen, während die Altstadt mit ihren engen Gassen das historische Zentrum bildet.
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 953, als sich hier eine Siedlung an einer Leinequerung entwickelte. Im 13. Jahrhundert wurde der Ort Mitglied der Hanse, und 1734 öffnete die Universität ihre Pforten.
Doktoranden küssen nach bestandener Prüfung die Statue des Gänseliesels auf dem Marktplatz, eine Tradition, die seit Generationen das akademische Leben prägt. Studenten treffen sich in den Altstadtgassen, wo zahlreiche Kneipen und Cafés von früh bis spät ein lebhaftes Publikum anziehen.
Der Hauptbahnhof bietet regelmäßige Verbindungen nach Berlin, Hamburg, München und Frankfurt. Die Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, während Busse die äußeren Stadtteile erschließen.
In der Stadt befinden sich zahlreiche Hersteller wissenschaftlicher Instrumente und Präzisionstechnik, weshalb sie den Beinamen Messetal trägt. Über 40 Nobelpreisträger haben hier geforscht oder gelehrt.
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