Kerstlingeröder Feld, Städtischer Naturraum in Göttingen, Deutschland.
Das Kerstlingeröder Feld ist ein weitläufiges Offenland- und Waldgebiet am Südrand von Göttingen, das zum Stadtforst gehört. Es wechseln sich Wiesen, Waldränder und offene Flächen ab, die durch ein Netz aus Wegen miteinander verbunden sind.
Das Gelände diente von 1928 bis 1992 als militärisches Übungsgebiet und war damit für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Nach dem Ende der militärischen Nutzung wurde es in ein Naturschutzgebiet umgewandelt und der Bevölkerung geöffnet.
Das Kerstlingeröder Feld wird von Göttinger Familien, Schulklassen und Spaziergängern das ganze Jahr über genutzt. Besonders an Wochenenden trifft man auf Menschen, die hier spazieren gehen, Rad fahren oder einfach die Natur beobachten.
Das Gebiet ist von mehreren Seiten zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar, wobei die Zugänge vom Stadtrand aus gut ausgeschildert sind. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da die Wege nach Regen matschig werden können.
Eine Wildtierbrücke, die 2013 über die Bundesstraße B27 fertiggestellt wurde, ermöglicht Wildkatzen und anderen Tieren eine sichere Querung zwischen den verschiedenen Teilen des Gebiets. Diese Brücke ist eine von wenigen in der Region, die speziell für den Wanderkorridor von Wildkatzen geplant wurde.
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