Albani-Friedhof, Friedhof und Architekturdenkmal in Göttingen, Deutschland.
Der Albanifriedhof ist ein großflächiger Begräbnisplatz in Göttingen, der über 60.000 Gräber beherbergt und mit einer Kapelle ausgestattet ist. Das Gelände wurde mehrmals erweitert und nimmt heute einen bedeutenden Platz in der Stadtlandschaft ein.
Der Friedhof entstand 1783 außerhalb der Stadtmauern und wurde seitdem fünf Mal vergrößert, zuletzt 1963. Nach der Eröffnung eines neuen Friedhofs 1975 nahm dieser seine heutige Form an.
Der Friedhof ist ein Ort, an dem die wissenschaftliche Geschichte Göttingens sichtbar wird. Besucher finden hier Grabstellen von Menschen, die die Wissenschaft geprägt haben und deren Namen noch heute an der Universität präsent sind.
Der Friedhof ist begehbar und bietet verschiedene Wege zum Erkunden des großen Geländes. Da nur noch Bestattungen in existierenden Familiengräbern möglich sind, konzentriert sich der Besuch auf das Betrachten des Friedhofs und seiner Geschichte.
Ein separater jüdischer Bestattungsbereich existiert seit 1843 auf dem Gelände. Außerdem ruht hier Carl Friedrich Gauss, einer der bedeutendsten Mathematiker aller Zeiten, zusammen mit mehreren Nobelpreisträgern.
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