Ethnologische Sammlung der Universität Göttingen, Ethnographisches Museum an der Universität Göttingen, Deutschland
Die Sammlung für Völkerkunde der Universität Göttingen ist ein ethnographisches Museum mit etwa 18.000 Objekten von Kontinenten rund um die Welt. Die Bestände umfassen neben Artefakten auch Grafiken, Gemälde, Archive und Fotografien, die verschiedene Gesellschaften dokumentieren.
Die Sammlung geht auf das 1773 gegründete Akademische Museum zurück, das Professor Johann Friedrich Blumenbach aufbaute. Er sammelter Objekte von den Südmeeren und aus Polarregionen, wodurch ein bedeutender Grundstock für die heutige Kollektion entstand.
Die Sammlung zeigt Objekte aus verschiedenen Kulturen und Regionen, die zeigen, wie Menschen überall auf der Welt gelebt haben und leben. Besucher können sehen, wie alltägliche Dinge und Kunstwerke von unterschiedlichen Gesellschaften aussehen und welche Handwerkstechniken verwendet wurden.
Das Museumsgebäude befindet sich derzeit in einer umfassenden Renovierung, daher ist ein Besuch vor Ort momentan nicht möglich. Es wird empfohlen, die digitalen Kataloge online zu erkunden, um einen Überblick über die Sammlung zu bekommen.
Die Sammlung enthält etwa 500 Objekte aus Pazifikregionen, die von den Expeditionen des Kapitäns James Cook stammen und wichtige Zeugnisse dieser Entdeckungsreisen darstellen. Zusätzlich bewahrt das Museum die Baron von Asch Sammlung mit kulturellen Dokumenten aus Asien und dem historischen Russisch-Amerika.
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