Auditoriengebäude, Universitätsauditorium an der Weender Landstr, Göttingen, Deutschland
Das Auditorium ist ein Universitätsgebäude in Göttingen, das eine beeindruckende drei-flügelige Struktur mit neugotischer Architektur aufweist. Die Fassaden bestehen aus verschiedenen Natursteinarten wie Sandstein, Kalkstein und Tuffstein und erstrecken sich über drei Geschosse.
Der Architekt Friedrich Doeltz entwarf und konstruierte das Gebäude zwischen 1862 und 1865 als Zeichen der wachsenden Bedeutung der Universität. Bei der Fertigstellung wurde es durch König Georg V. von Hannover eingeweiht und markierte damit einen wichtigen Moment in der Universitätsgeschichte.
Das Gebäude beherbergt heute Ausstellungen zur Kunstgeschichte und Sammlungen, die Besucher während des Semesters erkunden können. Die Räume dienen regelmäßig als Veranstaltungsorte für akademische Feiern und kulturelle Ereignisse der Universität.
Das Gebäude befindet sich an der Weender Landstraße und ist zu Fuß vom Stadtzentrum aus erreichbar. Besucher sollten beachten, dass der Zugang je nach akademischen Veranstaltungen variabel sein kann und es empfehlenswert ist, vorher Informationen einzuholen.
Die Fassade zeigt Statuen und Medaillenporträts berühmter Gelehrter wie Leibniz und Carl Friedrich Gauss, die von den Bildhauern Wilhelm Engelhard und Friedrich Küsthardt geschaffen wurden. Diese Porträts sind ein sichtbares Zeichen der Verbindung des Gebäudes zur intellektuellen Geschichte der Universität.
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