Bartholomäusfriedhof, Friedhof und Architekturdenkmal in Göttingen, Deutschland.
Der Bartholomäusfriedhof ist ein Friedhof und Denkmal in Göttingen, das sich nördlich der Altstadt zwischen zwei Straßen erstreckt und etwa 18.200 Quadratmeter Grünfläche umfasst. Die Anlage bewahrt rund 185 Grabmale, von denen viele seit 2005 restauriert oder gepflegt werden.
Der Friedhof entstand 1546 an der Stelle eines früheren Spitals außerhalb der damaligen Stadtmauern und diente Göttingen über 300 Jahre lang als Hauptbegräbnisstätte. Seine Nutzung endete 1881, als die Stadt ein neues Friedhofsgelände außerhalb anlegte.
Der Friedhof trägt den Namen der früheren Lepraklinik, deren Geschichte im Ort noch heute präsent ist. Besucher können sehen, wie sich die Grabmale von einfachen zu aufwändigen Konstruktionen unterscheiden, was die sozialen Verhältnisse der verschiedenen Epochen widerspiegelt.
Der Ort ist gut zu Fuß erreichbar und die Wege sind leicht zu begehen, allerdings sollte man festes Schuhwerk tragen. Der beste Zeitpunkt für einen Besuch ist bei trockener Witterung, wenn die grünen Flächen gepflegt aussehen und die Grabmale gut sichtbar sind.
Der Friedhof war zunächst als Armenbegräbnisstätte geplant, wandelte sich aber später in einen Ort für wohlhabende Universität sangehörige und ihre aufwändigen Gräber. Diese Unterschiede sind heute noch an der Vielfalt der Grabsteine und ihrer Verzierungen erkennbar.
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