Theater im OP, Universitätstheater in Göttingen, Deutschland
Theater im OP ist ein Aufführungshaus an der Universität Göttingen, das in einem früheren Operationssaal des Universitätsklinikums untergebracht ist. Der Raum hat zwei längliche Zuschauerrangtribünen, die sich gegenüber liegen und eine intime Spielfläche dazwischen schaffen.
Das Theater entstand 1984, als der Fachbereich Germanistik einen ehemaligen anatomischen Hörsaal umwandelte. Diese Umgestaltung half, einen neue Spielstätte für die Universität zu schaffen.
Das Haus wurde von Studierenden und Lehrenden für Inszenierungen entwickelt und zeigt jährlich eine Reihe neuer Produktionen. Die Gemeinschaft nutzt den Raum intensiv, um Bühnenerfahrung zu sammeln und künstlerische Projekte zu verwirklichen.
Das Theater hat etwa 120 Plätze und ist während des Akademischen Jahres regelmässig mit Inszenierungen bespielt. Besucher sollten sich vorab über aktuelle Aufführungen informieren, da das Programm nach Semesterverlauf wechselt.
Das Gebäude war ursprünglich ein medizinischer Unterrichtsraum, was den Produktionen ein ungewöhnliches räumliches Konzept verlieh. Die gegenüberliegenden Zuschauerblöcke ermöglichen eine Theaterform, die auf gegenseitiger Aufmerksamkeit basiert.
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