Roseninsel, Archäologisches Erbe im Starnberger See, Deutschland.
Rose Island ist eine kleine Insel im Starnberger See mit einer Königsvilla und formalen Gärten, die zum UNESCO-Welterbe gehört. Die Anlage umfasst ein Hauptgebäude mit Nebenbauten sowie kreisförmig angelegte Rosengärten, die direkt vor der Villa liegen.
König Maximilian II. ließ die Casino-Villa im 19. Jahrhundert errichten, die später sein Sohn Ludwig II. von Bayern als Residenz nutzte. Die Insel selbst war bereits Siedlungsplatz in der Vorgeschichte, wie archäologische Funde unter dem Seewasser belegen.
Der Name der Insel verweist auf die Rosen, die in gepflegten Beeten rund um die Villa wachsen und das Erscheinungsbild prägen. Besucher sehen diese Gärten als integralen Bestandteil des Ortes, der das Zusammenspiel zwischen Natur und menschlicher Gestaltung zeigt.
Die Insel ist nur mit der Fähre erreichbar, die während bestimmter Jahreszeiten fährt und begrenzte Öffnungszeiten hat. Besucher sollten sich vorher informieren, da nicht jeden Tag Überfahrten angeboten werden.
Unter der Wasseroberfläche des Sees befinden sich Überreste von Siedlungen, die bis zu 5000 Jahre alt sind und viel über frühe menschliche Besiedlung verraten. Diese versunkenen Spuren machen die Insel zu einem Fenster in die Vorgeschichte.
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