Mülheimer Brücke, Hängebrücke in Köln, Deutschland
Die Mülheim-Brücke ist ein Stahlhängwerk, das den Rhein überquert und die Stadtteile Mülheim und Riehl verbindet. Sie hat eine Gesamtlänge von etwa 683 Metern und ist 27 Meter breit, wobei die mittlere Spannweite etwa 315 Meter beträgt.
Die Brücke wurde 1951 errichtet und ersetzte zwei ältere Bauwerke: eine Pontonbrücke von 1888 und eine 1929 erbaute Brücke, die im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Der Neubau war damals eine Antwort auf die Zerstörungen der Kriegszeit und half der Stadt, sich wieder mit dem gegenüberliegenden Ufer zu verbinden.
Die Brücke prägt das Stadtbild mit ihrer charakteristischen grünen Färbung, die später zum Standard für alle Kölner Brückenbauwerke wurde. Diese Farbe ist heute ein erkennbares Merkmal der Stadt und wird von Einheimischen und Besuchern sofort wahrgenommen.
Die Brücke trägt vier Spuren für den Autoverkehr, zwei Schienen für Stadtbahnen und separate Wege für Fußgänger und Radfahrer. Alle Nutzertypen können die Brücke unabhängig voneinander überqueren, ohne sich gegenseitig zu behindern.
Das Bauwerk war Deutschlands erstes mit einer orthotropen Fahrbahnplatte, einer innovativen Konstruktionsmethode die Gewicht spart. Diese Technik wurde später zum Standard für moderne Brückenbau und zeigte Deutschlands Vorreiterrolle in der Ingenieurtechnik.
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