Kölner Zoo, Zoo im Stadtteil Riehl, Köln, Deutschland
Der Kölner Zoo erstreckt sich über eine Fläche von 20 Hektar am Rheinufer und beherbergt etwa 10000 Tiere aus rund 850 Arten in unterschiedlich gestalteten Anlagen mit naturnahen Lebensräumen. Die Gehege verteilen sich auf thematisch gegliederte Bereiche, darunter Tropenhallen, Freiflugvolieren und Spezialräume für Tierarten aus verschiedenen Erdteilen wie Madagaskar, Wallacea und Vietnam.
Der Zoo wurde 1860 von Kölner Bürgern als Aktiengesellschaft gegründet und zählte damit zu den frühen Tiergärten Deutschlands. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb die Anlage wegen schwerer Schäden für zwei Jahre geschlossen und musste anschließend wieder aufgebaut werden.
Die architektonische Gestaltung der Tierhäuser zeigt unterschiedliche Stilrichtungen, etwa das Elefantenhaus im maurischen Tempelstil oder das Vogelhaus, das einer russischen Kathedrale nachempfunden ist. Diese baulichen Besonderheiten geben den Gehegen einen dekorativen Rahmen, der bei einem Rundgang auffällt und dem Park ein abwechslungsreiches Erscheinungsbild verleiht.
Der Zoo ist zwischen März und Oktober von 9 bis 18 Uhr geöffnet, im restlichen Jahr von 9 bis 17 Uhr. Das gesamte Gelände ist mit rollstuhlgerechten Wegen ausgestattet, sodass alle Bereiche ohne größere Hindernisse zugänglich sind.
Im Aquarium des Zoos leben Insekten, die so klein sind, dass Besucher sie nur hinter Vergrößerungsgläsern deutlich erkennen können. Zudem gibt es einen Nachttierbereich, in dem man nachtaktive Arten bei umgekehrtem Tag-Nacht-Rhythmus beobachten kann.
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