Festungsring Köln, Militärischer Befestigungsring in Köln, Deutschland
Die Forts in Köln bilden ein System militärischer Befestigungsanlagen, das sich in zwei konzentrischen Ringen um die Innenstadt legt und Türme, Tore sowie massive Mauern aus Stein und Beton umfasst. Die äußere Ringstraße verbindet mehrere erhaltene Festungsbauten, sodass man an einem Tag unterschiedliche Abschnitte der Anlage erkunden kann.
Die preußische Verwaltung begann ab 1815 mit dem Bau dieser strategischen Befestigungen, wobei Elemente früherer römischer und mittelalterlicher Verteidigungsanlagen übernommen wurden. Die Festungsringe sollten die Stadt vor militärischen Angriffen schützen und wurden über mehrere Jahrzehnte hinweg erweitert.
Viele der ehemaligen Festungsanlagen dienen heute als Veranstaltungsorte, Parkflächen oder Sportanlagen, die den Bewohnern Platz für Freizeit bieten. Einige der Bauten beherbergen Ausstellungen und Führungen, bei denen Besucher mehr über die Bauweise und militärische Nutzung erfahren.
Besucher erreichen die einzelnen Festungsbauten über die äußere Ringstraße, die verschiedene Standorte miteinander verbindet. Viele Anlagen sind frei zugänglich, während einige nur im Rahmen von Führungen oder zu bestimmten Zeiten geöffnet sind.
Fort V bewahrt Dokumente und bauliche Spuren, die seine Umnutzung von einer militärischen Basis zu einer Deportationseinrichtung während des Zweiten Weltkriegs zeigen. Besucher können dort sehen, wie sich die Funktion eines Verteidigungsbaus im Lauf der Geschichte drastisch verändert hat.
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