Rheinpark, Stadtpark in Deutz und Mülheim, Köln, Deutschland
Der Rheinpark ist ein 40 Hektar großer Park am rechten Rheinufer zwischen Deutz und Mülheim. Seine Gestaltung spiegelt die Umgestaltung zur Bundesgartenschau 1957 wider, mit Rosengarten, Liegewiesen und dem Adenauerteich. Zum Park gehören das Freilichttheater Tanzbrunnen und die Claudius-Therme.
Der Park wurde zunächst nach Plänen des Gartendirektors Fritz Encke angelegt und 1913 eröffnet; der Ausbruch des Ersten Weltkriegs verhinderte jedoch die geplante Benennung nach Kaiser Wilhelm. Er war Schauplatz der Kölner Werkbundausstellung 1914 und der Pressa 1928 und wurde für die Bundesgartenschau 1957 umgestaltet, deren Bauten den Park bis heute weitgehend prägen.
Der Name des Parks verweist schlicht auf seine Lage am Rhein. Seinen Eingangsbereich bilden das Halbrund des für die ausländische Presse errichteten Staatenhauses und die Rheinhallen mit dem Messeturm, beide zur Pressa 1928 fertiggestellt. Der Rosengarten erinnert an Konrad Adenauers Hobby der Rosenzucht; der kleine Teich dahinter trägt ihm zu Ehren den Namen Adenauerteich.
Der Park erstreckt sich am rechten Rheinufer zwischen Deutz und Mülheim; der nördliche Eingang am Auenweg liegt bei den Rheinhallen und dem Messeturm. Wege führen durch die 40 Hektar große Anlage, am Rosengarten, am Adenauerteich und an der Claudius-Therme vorbei.
Die Freilichtbühne Tanzbrunnen im Park ist nicht per Seilbahn mit dem Zoo verbunden; die Seilbahn verbindet den Zoo am linken Ufer mit der Deutzer Rheinseite, über den Rhein hinweg nahe dem Park. Der Tanzbrunnen selbst ist eine Bühne für Konzerte und Shows auf dem Parkgelände.
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