St. Kunibert, Romanische Basilika in Altstadt-Nord, Deutschland
St. Kunibert ist eine romanische Basilika in Köln-Altstadt mit einem markanten westlichen Turm, einem breiten Kirchenschiff mit Seitenschiffen und einem Chor. Unter dem Chor erstreckt sich eine Krypta, die den Kirchenraum nach unten hin erweitert.
Der Bau begann im frühen 13. Jahrhundert unter Erzbischof Theoderich von Wied und wurde Mitte des 13. Jahrhunderts fertiggestellt. Die Kirche zählt zu den späten Romanik-Kirchen Kölns aus jener Zeit.
Die Kirche trägt den Namen des heiligen Kunibertus und zeigt an ihren Wänden originale Glasfenster aus dem 13. Jahrhundert. Diese künstlerischen Arbeiten prägen bis heute das Erscheinungsbild des Innenraums und erzählen von handwerklichen Fähigkeiten längst vergangener Zeiten.
Die Kirche ist täglich für Besucher geöffnet und der Eintritt ist frei. Das Gebäude liegt nördlich des Altstadtkerns in einem ruhigen Wohnviertel, leicht erreichbar auf einem Spaziergang durch die historische Gegend.
In der Krypta unter der Kirche befindet sich der sogenannte Kunibertsbrunnen, ein tiefes Loch, das in früheren Zeiten mit volkstümlichen Geschichten über die Herkunft von Neugeborenen verbunden war. Solche lokalen Überzeugungen zeigen, wie Kirchen tief in den Alltag der Menschen eingebunden waren.
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