Rheinhallen, Architektonisches Denkmal in Deutz, Köln, Deutschland
Die Rheinhallen ist ein Gebäudekomplex am Rheinufer in Deutz mit einer markanten roten Backsteinsfassade, die einen direkten Blick auf den Kölner Dom erlaubt. Der Bau verbindet mehrere Ausstellungshallen miteinander und verfügt über ein angegliederten siebenstöckigen Parkhaus mit rund 2.000 Stellplätzen.
Der Komplex entstand 1924 unter Initiative des Bürgermeisters Konrad Adenauer als Ausstellungsort für die Stadt. Bei der Internationalen Presseausstellung 1928 erhielt das Gelände eine einheitliche rote Backsteinsfassade, die das Gesamtbild prägt.
Das Gebäude beherbergt heute die Zentrale des RTL-Fernsehens, nachdem es ursprünglich als Ausstellungsgelände diente. Die Umwandlung zeigt, wie sich die Nutzung von Räumen an neue Bedürfnisse anpasst, während die Struktur selbst erhalten bleibt.
Das Gelände liegt direkt am Rheinufer und lässt sich problemlos zu Fuß vom Zentrum oder vom nahen Rheinufer aus erreichen. Der angegliederte Parkplatz bietet ausreichend Stellplätze, falls man mit dem Auto anreist.
Das Dach der Haupthalle verwendet eine innovative Konstruktion aus aufblasbaren Folienkissen, die es ermöglicht, verschiedenste Veranstaltungen das ganze Jahr über auszurichten. Diese Konstruktionsweise war bei ihrer Einführung eine technische Neuerung.
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