Stapelhaus, Mittelalterliches Handelsgebäude in Altstadt-Nord, Deutschland
Das Stapelhaus ist ein historisches Handelsgebäude in der Kölner Altstadt-Nord unweit des Rheins und der Groß St. Martin Kirche. Seine charakteristische Giebelfassade und der dekorative Treppenturm stammen aus Umbauten des frühen 20. Jahrhunderts.
Das Gebäude entstand im Mittelalter als Fischhalle und wurde zwischen 1558 und 1561 grundlegend umgebaut. In dieser Zeit erhielt es verstärkte bauliche Elemente, die es widerstandsfähiger gegen Angriffe machten.
Das Gebäude trägt bis heute die Spuren seiner Vergangenheit als Handelsort an sich. Die Lage an der Rheinseite und die Nähe zur Groß St. Martin Kirche machen es zu einem festen Punkt im Leben der Altstadt.
Das Haus beherbergt heute ein Restaurant, das regionale Speisen und lokales Bier serviert. Besucher sollten beachten, dass sich das Gebäude in unmittelbarer Nähe zur Rheinuferpromenade befindet und zu Fuss leicht erreichbar ist.
An diesem Ort arbeiteten im Mittelalter Fischhandlerinnen, die als Feschwiever bekannt waren und ihre eigene Zunft bildeten. Dies war eine seltene Ausnahme in einer Zeit, in der Frauen in Handwerk und Handel kaum tätig waren.
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