Dombrücke, Stahlbrücke mit Fachwerk in Köln, Deutschland
Die Dombrücke war eine Stahlgitterbrücke über den Rhein mit einem Tragwerk aus Schmiedeeisen, das ein charakteristisches Gittermuster zeigte. Zwei Eisenbahngleise und eine Fahrbahn für Straßenverkehr liefen parallel über die Konstruktion.
Der Bau begann 1855 unter Friedrich Wilhelm IV., und die Brücke eröffnete 1859 und verband Köln mit Deutz. Als der Verkehr von einem neuen Bahnhof anwuchs, wurde die Brücke bis 1909 zur Kapazitätsgrenze belastet.
Die Brücke erhielt ihren Namen von der Kölner Bevölkerung, die ihr käfigartiges Design mit Toren an beiden Enden bemerkte. Diese Bezeichnung spiegelt wider, wie die Menschen das Bauwerk wahrnahmen und in ihrem Alltag darüber sprachen.
Besucher können das Bauwerk von beiden Rheinufern aus betrachten und bekommteine gute Übersicht über die Konstruktionsweise und das Design. Es ist am besten an sonnigen Tagen zu sehen, wenn die Metallkonstruktion ihre Details klarer zeigt.
Der Ingenieur Hermann Lohse entwickelte ein ausgeklügeltes System aus diagonalen Mustern im Eisengerüst, das der Brücke ihre eigenständige Optik verlieh. Diese technische Lösung war nicht nur praktisch für die Stabilität, sondern prägte auch das markante Erscheinungsbild des Bauwerks.
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