Kölner Philharmonie, Konzertsaal in Altstadt-Nord, Köln, Deutschland
Die Kölner Philharmonie ist ein Konzertsaal in Altstadt-Nord, Köln, Deutschland, der sich im Gebäudekomplex des Museums Ludwig unterhalb des Roncallplatzes befindet. Der Raum wurde als Amphitheater mit etwa 2000 Sitzplätzen angelegt, wobei die Bühne mittig platziert ist und von terrassenförmig ansteigenden Sitzreihen umgeben wird.
Der Architektenentwurf von Busmann und Haberer wurde 1986 fertiggestellt und eröffnete die Philharmonie als Teil des neuen Museumskomplexes am Rheinufer. Die Planung berücksichtigte von Anfang an die Nähe zur Kathedrale und integrierte den Saal in das unterirdische Geschoss, um die städtische Silhouette nicht zu stören.
Das Gebäude dient als Heimat des WDR Sinfonieorchesters und empfängt regelmäßig internationale Ensembles, die Werke von Barock bis Gegenwart aufführen. Besucher erleben hier neben klassischen Sinfoniekonzerten auch Kammermusik und Jazzveranstaltungen in einem Raum, der für seine warme Holzverkleidung und die zentrale Anordnung der Sitzplätze bekannt ist.
Besucher erreichen den Eingang über den Roncalliplatz und finden Hinweisschilder, die zur unterirdischen Ebene führen, wo sich Garderoben und Toiletten befinden. Donnerstags um die Mittagszeit gibt es oft kürzere Konzerte, und Orchesterproben sind manchmal für Interessierte zugänglich, ohne dass eine Reservierung erforderlich ist.
Die große Orgel wurde vom Kölner Orgelbauer Johannes Klais gefertigt und verfügt über fast 6000 Pfeifen, die bei bestimmten Aufführungen einen Klang erzeugen, der durch die gesamte Halle schwingt. Während solcher Konzerte wird der Heinrich-Böll-Platz über dem Saal gelegentlich gesperrt, damit Schritte und Straßenlärm die Akustik nicht beeinträchtigen.
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