Hochgrab des Erzbischofs Konrad von Hochstaden, Gotisches Grabmal im Kölner Dom, Deutschland
Das Grabmal des Konrad von Hochstaden ist eine Bronze-Liegefigur im Dom zu Köln, die den Erzbischof in voller kirchlicher Pracht darstellt. Das Werk ruht auf einem Sarkophag aus Kalkstein und Marmor mit dekorativen Nischenelementen an den Seiten.
Konrad von Hochstaden war von 1238 bis 1261 Erzbischof und spielte eine entscheidende Rolle beim Beginn des Dombauprojekts. Seine Amtszeit markierte einen Wendepunkt für Köln und die Entstehung einer der größten mittelalterlichen Kirchenbauten.
Das Grabmal zeigt Konrad in bischöflicher Kleidung und spiegelt seinen Status als bedeutender Kirchenführer wider. Die Darstellung mit Mitra und liturgischen Objekten vermittelt seine Rolle in der religiösen Hierarchie seiner Zeit.
Das Grabmal befindet sich in der Johanneskapelle, einem Seitenbereich des Doms, wo es leicht zu finden ist. Besucher können es während der normalen Öffnungszeiten der Kathedrale besichtigen, wobei eine kleine Donation willkommen ist.
Die Bronzeskulptur stammt aus dem 13. Jahrhundert und zählt zu den bedeutendsten Metallgusswerken des Mittelalters in Deutschland. Ihre Herstellung erforderte hochentwickelte Techniken, die damals nur wenige Kunsthandwerker beherrschten.
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