Petersglocke, Glocke im Kölner Dom, Deutschland
Petersglocke ist eine Glocke im Südturm des Kölner Doms, die 322 Zentimeter misst und aus Bronze gegossen ist. Sie hängt frei schwingend an ihrem Joch und kann durch das gesamte Stadtgebiet gehört werden, wenn sie erklingt.
1923 goss die Glockengießerei Heinrich Ulrich in Apolda die neue Glocke, nachdem die vorherige im Ersten Weltkrieg eingeschmolzen worden war. Sie erklang erstmals im selben Jahr und läutet seither im Turm.
Die Glocke trägt den Namen des Apostels Petrus, auf dessen Grab im fernen Rom die erste christliche Kirche errichtet wurde. Sie läutet zu hohen Festen und verkündet kirchliche Ereignisse, die für die Gemeinschaft der Gläubigen bedeutsam sind.
Besucher können den Südturm besteigen und die Glocke aus der Nähe betrachten, sollten aber während der Läutzeiten Abstand halten. Der Aufstieg führt über eine enge Wendeltreppe mit mehreren hundert Stufen.
Ihr tiefer Ton in C erklingt seltener als bei den übrigen Turmglocken und ist dadurch ein besonderes Hörerlebnis. Nur wenige frei schwingende Glocken weltweit übertreffen ihre Größe.
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