Taubenbrunnen, Kulturerbe-Brunnen nahe dem Kölner Dom, Deutschland
Der Taubenbrunnen ist ein Springbrunnen aus Basalt, Kupfer und Mosaik in der Altstadt von Köln. Die Struktur besteht aus einem großen ovalen Mosaikteppich mit Eisenstäben und einer kreisförmigen Rinne, durch die das Wasser in einem spiralförmigen Muster fließt.
Das Werk entstand 1953 als erste abstrakte Fontäne Kölns nach dem Zweiten Weltkrieg und wurde von Bildhauer Ewald Mataré entworfen. Der Bau markierte einen künstlerischen Neubeginn für die Kathedralenstadt nach den Zerstörungen des Krieges.
Das Mosaik zeigt ein geometrisches Muster aus kleinen Steinen in Blau, Weiß, Grau und Schwarz, das die Nachkriegskunst der 1950er Jahre widerspiegelt. Besucher bemerken, wie dieses Fliesenmuster den modernen Stil dieser Epoche ausmacht und sich deutlich von älteren Brunnnen in der Stadt unterscheidet.
Die Fontäne steht am Kardinal-Höffner-Platz direkt vor dem Kölner Dom und ist leicht von der Altstadt aus zu erreichen. Das Wasser fließt ständig durch die spiralförmige Rinne, daher ist jeder Tageszeit ein guter Zeitpunkt zum Besuch.
Wasser sprudelt aus drei Öffnungen oben auf einem quadratischen Basaltblock hervor und folgt einer sorgfältig gestalteten spiralförmigen Bahn. Diese Wasserbewegung schafft ein beruhigendes Schauspiel, das die Besucher immer wieder anzieht und das Kreiselmotiv des Mosaiks unterhalb verstärkt.
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