Deichmannhaus, Bürogebäude in Altstadt-Nord, Deutschland.
Das Deichmannhaus ist ein Bürogebäude in der Altstadt-Nord nahe dem Kölner Dom, das mit einer hellen Kalksteinfassade und auffälligen Säulen besticht. Die Konstruktion folgt den Prinzipien der frühen Geschäftsarchitektur und fügt sich zwischen den historischen Gassen ein.
Das Gebäude wurde 1914 von Architekt Heinrich Müller-Erkelenz fertiggestellt und ersetzte das ehemalige Palais Deichmann. Das frühere Palais hatte als Kölns erstes Museum gedient und prägte die Funktion des Ortes als Wissensort.
Das Haus trägt den Namen einer wohlhabenden Familie, die Kölns Wirtschaft prägte. Besucher sehen noch heute die repräsentative Architektur, die zeigt, wie wichtig solche Kaufmannsfamilien für die Stadt waren.
Das Gebäude liegt gegenüber dem Hauptbahnhof und ist daher leicht zu Fuß erreichbar. Das Restaurant im Erdgeschoss macht die Ecke zu einem Ort, wo Menschen zusammenkommen.
Auf dem Gelände stand einst der Kölner Hof, ein mittelalterlicher Ort, an dem Erzbischöfe logierten und wichtige Gerichtsverhandlungen stattfanden. Diese weitgehend vergessene Geschichte verbindet mehrere Schichten der städtischen Macht an ein und demselben Ort.
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