Pfaffenpforte, Römisches Stadttor in Altstadt-Nord, Deutschland.
Die Pfaffenpforte ist ein römisches Stadttor in Köln, das von Steinfundamenten und Mauerresten gebildet wird, die den nördlichen Zugang zur antiken Stadt schützten. Die Überreste zeigen die Konstruktionstechniken, mit denen die Römer ihre Siedlungen befestigten.
Das Tor entstand zwischen 50 und 90 nach Christus während der römischen Herrschaft in der Provinz Germania Inferior. Dann wurde es Teil einer Wehrkette, die die wachsende Handelsstadt an der römischen Grenze verteidigte.
Das Tor zeigt, wie die Römer ihre Stadt mit massiven Mauern schützten und dabei praktische wie symbolische Funktionen verbanden. Heute sehen Besucher in den Steinen eine Erinnerung daran, wie wichtig die Verteidigung für die damalige Bevölkerung war.
Der Ort liegt in der Altstadt-Nord in Reichweite des Kölner Doms und ist leicht zu Fuß erreichbar. Informationstafeln vor Ort helfen dabei, die Reste in ihrem historischen Zusammenhang zu verstehen.
Bei Ausgrabungen unter den sichtbaren Ruinen fanden Archäologen über eine Million Keramikscherben und Fragmente von Handelsware. Diese Funde zeigen, wie intensiv der Handel über den Rhein die antike Stadt prägte.
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