Heinzelmännchenbrunnen, Brunnen in Altstadt-Nord, Köln, Deutschland.
Der Heinzelmännchenbrunnen ist ein neoklassizistischer Brunnen in der Kölner Altstadt mit einer Höhe von etwa 7 Metern, gefertigt aus Sandstein, Kalkstein, Granit und Schmiedeeisen. Die Struktur zeigt acht Relieftafeln mit verschiedenen Handwerkern und Details, die die Legende darstellen.
Der Brunnen wurde 1899 von Bildhauer Edmund Renard und Architekt Heinrich Renard erbaut, um dem 100. Geburtstag des schlesischen Dichters August Kopisch zu gedenken, der die Legende der Heinzelmännchen verbreitete. Das Projekt entstand auf Initiative der Kölner Verschönerungsverein, einer Vereinigung, die sich für die Gestaltung der Stadt einsetzte.
Der Brunnen zeigt Szenen aus der Kölner Legende der Heinzelmännchen, jener Hausgeister, die nachts Arbeit verrichteten. Die Darstellungen erzählen von ihrer Geschichte und prägen bis heute das Verständnis dieser lokalen Sage in der Stadt.
Der Brunnen befindet sich in der Altstadt-Nord nahe dem Kölner Dom und ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Da er auf einer Anhöhe mit Stufen steht, ist der Zugang für Rollstuhlfahrer eingeschränkt, was beim Besuch beachtet werden sollte.
Der Brunnen zeigt an seiner Rückseite eine Eule mit Lupe auf einem Buch, ein rätselhaftes Detail, das die Neugier und das Wissen symbolisiert. Diese versteckte Figur wird oft übersehen, obwohl sie die Geschichte der Entdeckung der Heinzelmännchen durch Neugier auf subtile Weise widerspiegelt.
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