Landeshaus Köln, Verwaltungsgebäude in Deutz, Deutschland
Das Landeshaus Köln ist ein Verwaltungsgebäude in Deutz mit einer vierflügeligen Stahlskelettstruktur, deren Erdgeschoss freistehend über die Flussufeerpromenade am Kennedy-Ufer ragt. Der fünfgeschossige Bau ist um einen inneren Hof organisiert, mit Treppenhäusern an jeder Ecke zur effizienten Erschließung.
Der Bau entstand zwischen 1956 und 1959 nach einem Architektenwettbewerb, an dem 91 Büros teilnahmen, ohne dass ein erstes Preis vergeben wurde. Das Projekt markierte die Wiederaufbauphase Kölns in der Nachkriegszeit und repräsentiert die Hinwendung zu modernen Verwaltungszentren.
Das Gebäude zeigt Elemente des funktionalen Bauhaus-Stils mit einer Glasfassade und blaustichigen Paneelen, die seinen modernen Charakter betonen. Die offene Gestaltung des Erdgeschosses ermöglicht es Besuchern und Passanten, die Architektur als Teil des städtischen Raums zu erleben.
Das Gebäude liegt unmittelbar am Kennedy-Ufer mit direktem Zugang zur Flusslandschaft und ist gut von der Deutzer Seite erreichbar. Besucher sollten beachten, dass die Struktur stark verglast ist und bei Sonnenlicht entsprechend hell wirken kann.
Das Erdgeschoss ruht auf freistehenden Stützen und ermöglicht einen ungehinderten Blick durch das Gebäude hindurch zum Rhein. Diese Konstruktionslösung schafft eine seltene Verbindung zwischen dem Inneren der Struktur und der Flusslandschaft draußen.
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