Deutzer Brücke, Straßenbrücke in Altstadt-Nord und Deutz, Köln, Deutschland
Die Deutzer Brücke erstreckt sich über 437 Meter über den Rhein in Köln und verbindet die Stadtteile Altstadt-Nord und Deutz mit einer Hauptspannweite von 184 Metern Länge.
Ursprünglich 1948 als weltweit erste Brücke in Stahlbogen-Hohlkonstruktion fertiggestellt, wurde die Deutzer Brücke zwischen 1976 und 1980 mit einer Zwillingskonstruktion aus Stahlbeton auf ihrer Südseite erweitert.
Die Brücke erhielt 1967 den Kölner Architekturpreis für ihre hervorragende Gestaltung, und ihre südliche Erweiterung enthält drei Hohlkammern, die heute für Kunstinstallationen, Aufführungen und Konzerte genutzt werden, die die lokale Gemeinschaft einbeziehen.
Die Brücke misst derzeit 32,6 Meter in der Breite und verfügt über zwei Fahrspuren für Fahrzeuge, eine zweigleisige Straßenbahnlinie in der Mitte sowie Gehwege mit Fahrradwegen auf beiden Seiten für den Zugang von Fußgängern und Radfahrern.
Die Ingenieure Fritz Leonhardt und Gert Lohmer entwarfen die Brücke mit einem geschlossenen Stahlhohlkasten unter der Fahrbahn, der freie Sichtlinien entlang des Rheins beibehält und gleichzeitig Spannbeton-Konstruktionstechniken für ihre Zeit wegweisend einsetzte.
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