Severinsbrücke, Schrägseilbrücke in Altstadt-Süd, Deutschland
Die Severinsbrücke ist eine Schrägseilbrücke, die sich 691 Meter über den Rhein spannt und mit einem einzelnen asymmetrischen dreieckigen Pylon aufwartet, der 77 Meter in die Höhe ragt. Die Konstruktion trägt vier Spuren für Autos, eine Straßenbahnlinie in der Mitte und beidseitig Wege für Fußgänger und Fahrradfahrer.
Die Brücke wurde am 7. November 1959 von Bundeskanzler Konrad Adenauer eröffnet und entstand aus Bemühungen des Wiederaufbaus nach dem Krieg zur Bewältigung des wachsenden Verkehrs in Köln. Der moderne Entwurf setzte in der Nachkriegszeit neue Maßstäbe im Brückenbau.
Die Brücke verbindet das Viertel Severinsviertel mit Deutz und ermöglicht durch die geschickte Platzierung ihres Pylons freie Blicke auf den Kölner Dom. Die Konstruktion prägt das Stadtbild und wird von Einheimischen täglich als wichtige Querung genutzt.
Du kannst die Brücke zu Fuß oder mit dem Fahrrad überqueren oder die öffentliche Straßenbahn nutzen, die direkt über den mittleren Bereich verläuft. Der beste Weg ist, von oben herunterzuschauen und die breite Konstruktion sowie die umgebende Landschaft zu beobachten.
Das Bauwerk erhielt 1967 den Kölner Architekturpreis für seinen innovativen Entwurf von Architekt Gerd Lohmer und Ingenieur Fritz Leonhardt. Der asymmetrische Pylondesign war zum Zeitpunkt der Fertigstellung eine bemerkenswerte Lösung für die Rheinquerung.
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