St. Gregorius im Elend, Barockkirche in Altstadt-Süd, Deutschland
St. Gregorius im Elend ist eine katholische Kirche im barockisierenden Stil im Stadtteil Altstadt-Süd in Köln. Das Gebäude hat einen rechteckigen Grundriss mit einem einzigen Schiff und einem Innenraum, der auf Licht und klare Linien ausgerichtet ist.
Die Kirche wurde 1765 errichtet und im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt. Die Außenmauern blieben erhalten und das Innere wurde 1967 neu aufgebaut.
Der Name "im Elend" geht auf ein mittelalterliches Armenfriedhof zurück, der Menschen begrub, die anderswo keinen Platz fanden. Diese Geschichte prägt heute noch die Identität des Ortes und verleiht ihm eine besondere Bedeutung im Stadtbild.
Die Kirche befindet sich in der südlichen Altstadt in der Nähe der Katharinengässchen und ist zu Fuß gut erreichbar. Besuche sind während der Öffnungszeiten für Gottesdienste oder zur freien Besichtigung möglich.
Der Ort, an dem die Kirche heute steht, war einst ein Friedhof für Menschen, die anderswo nicht begraben werden durften, darunter Obdachlose und Andersgläubige. Dieser vergessene Friedhof liegt buchstäblich unter dem heutigen Kirchenboden.
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