Altstadt-Süd, Historisches Viertel in Köln, Deutschland
Altstadt-Süd ist der südliche Teil der Altstadt von Köln und besteht aus engen Gassen mit Kopfsteinpflaster, die sich zwischen mittelalterlichen Gebäuden hindurchziehen und zum Ufer des Rheins führen. Das Viertel mischt alte Häuser mit modernen Läden und Gasthöfen, die in den Straßen nebeneinander stehen.
Das Viertel war über Jahrhunderte hinweg eine dicht besiedelte Handelszone mit engen Gassen und war zwischen 1940 und 1945 bei Luftangriffen stark zerstört. Die meisten sichtbaren Gebäude entstanden beim Wiederaufbau nach dem Krieg, während einige wenige ältere Häuser bewahrt blieben.
Das Viertel ist bekannt für seine traditionellen Brauereien, wo Kölsch-Bier nach altem Rezept gebraut wird und Besucher in gemütlichen Gasthöfen sitzen. Die Art, wie Einheimische und Gäste hier zusammenkommen, prägt bis heute das Leben im Viertel.
Der Bezirk ist gut mit Straßenbahnen und Bussen erreichbar und liegt nicht weit vom Hauptbahnhof entfernt, was den Zugang erleichtert. Die meisten Sehenswürdigkeiten können zu Fuß erreicht werden, da die Gassen für Fußgänger ausgelegt sind.
Unter den Kopfsteinpflastergassen liegen römische Grundmauern, die zeigen, dass hier vor fast 2.000 Jahren eine römische Siedlung lag. Diese archäologischen Schichten sind für Besucher nicht sichtbar, aber sie bilden die tiefsten Fundamente des Viertels.
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