Schokoladenmuseum Köln, Schokoladenmuseum im Stadtteil Rheinauhafen, Köln, Deutschland
Das Schokoladenmuseum Köln ist ein Haus aus Glas und Aluminium im Rheinauhafenviertel, das rund 4.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche zur Schokoladenherstellung bietet. Im Inneren befinden sich eine verglaste Produktionsanlage, Forschungsräume und ein tropisches Gewächshaus, in dem Kakaobäume wachsen.
Hans Imhoff gründete das Haus 1993, nachdem er 1972 historische Maschinen und Dokumente der ehemaligen Schokoladenfabrik Stollwerck entdeckt hatte. Die Sammlung wuchs über zwei Jahrzehnte und führte schließlich zum Bau dieses eigenen Gebäudes am Rheinufer.
Der Name geht auf den Kölner Chocolatier Hans Imhoff zurück, der seine private Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich machte. Besucher sehen heute, wie Kakaobohnen geröstet und zu Tafeln verarbeitet werden, und können am Ende frisch produzierte Kostproben probieren.
Das Haus öffnet täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr, außer montags von Januar bis März und im November. Online-Buchungen helfen, Wartezeiten zu verkürzen, besonders an Wochenenden und in den Schulferien.
Eine zentrale Fontäne enthält 200 Kilogramm Lindt-Schokolade, die ständig umgewälzt wird und zum Probieren bereitsteht. Das tropische Gewächshaus zeigt Kakaobäume unter kontrollierten Bedingungen, sodass Besucher die Herkunft der Bohne verstehen können.
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