St. Heribert, Neuromanische Kirche in Deutz, Deutschland.
Neu St. Heribert ist eine dreischiffige Basilika im neuromanischen Stil, die an der Deutzer Freiheit im Kölner Stadtteil Deutz steht und das Stadtbild prägt. Das Gebäude zeigt Rundbögen, Säulen und einen markanten Turm, die zusammen die klare räumliche Gliederung des Innenraums bestimmen.
Die Kirche wurde Ende des 19. Jahrhunderts nach Plänen des Architekten Caspar Clemens Pickel errichtet und geht auf eine Schenkung zurück, die den Bau ermöglichte. Sie entstand zu einer Zeit, in der Deutz stark wuchs und ein neues Gotteshaus für die wachsende Bevölkerung gebraucht wurde.
In der Kirche befindet sich ein Schrein des Heiligen Heribert, der seit Generationen Pilger anzieht und bis heute ein Ort aktiver Andacht ist. Wer das Innere betritt, findet eine Verbindung aus handwerklicher Sorgfalt und gelebter Frömmigkeit, die im Stadtteil verwurzelt ist.
Die Kirche liegt direkt an der Deutzer Freiheit und ist von dort aus gut zu Fuß zu erreichen. Im Inneren finden Besucherinnen und Besucher Hinweise zu den Kunstwerken und Glocken, die beim Rundgang erklärt werden.
Die Bewohner von Deutz nennen die Kirche liebevoll 'Düxer Dom' und verleihen ihr damit denselben Rang wie dem berühmten Kölner Dom auf der anderen Rheinseite. Dieser Spitzname zeigt, wie sehr das Gebäude im Alltag des Viertels verankert ist, weit über seine religiöse Funktion hinaus.
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