Benediktinerabtei St. Heribert, Deutz, Romanische Kirche in Deutz, Deutschland
Deutz Abbey ist ein romanisches Kirchengebäude am östlichen Rheinufer mit ursprünglichen Architekturelemente und erhaltenen Kelleruntergründen. Das Abteigelände erstreckt sich über mehrere Bauteile, von denen der Hauptbau heute als Altenheim genutzt wird.
Erzbischof Heribert gründete Deutz Abbey im Jahr 1003 an der Stelle eines früheren römischen Forts. Die Anlage diente mehrere Jahrhunderte als Benediktinerkloster, bis sie während der Napoleonischen Zeit aufgelöst wurde.
Die ehemalige Abteikirche, jetzt als Alt St. Heribert bekannt, dient heute als Gottesdienststätte der Griechisch-Orthodoxen Gemeinde und zeigt die religiöse Vielfalt der Stadt. Besucher können hier östliche liturgische Traditionen erleben, die den Raum mit einer anderen geistlichen Praxis erfüllen.
Der Ort liegt direkt am Rhein und ist leicht zu erreichen, besitzt aber begrenzte Besucheröffnungen da Teile des Geländes noch immer als Altenheim genutzt werden. Besucher sollten vor dem Kommen die Zugänglichkeit prüfen und respektvolle Rücksicht auf die dort lebenden Bewohner nehmen.
Das Heiligtum des heiligen Heribert befindet sich nicht im Alt St. Heribert, sondern in der neueren Neu St. Heribert Kirche nebenan. Wandmalereien von Werner Weber schmücken einige Räume des Geländes und erinnern an die künstlerische Geschichte des Ortes.
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