Hohenzollernbrücke, Stahleisenbahnbrücke in Altstadt-Nord, Deutschland
Die Hohenzollernbrücke ist eine stählerne Eisenbahnbrücke in Altstadt-Nord und Deutz in Deutschland, die den Rhein auf einer Länge von rund 409 Metern überquert. Die sechs parallelen Gleise verbinden den Hauptbahnhof mit dem gegenüberliegenden Ufer, während breite Fußwege an beiden Seiten den Schienenverkehr begleiten.
Eröffnet im Jahr 1911, wurde die ursprüngliche Bauweise im März 1945 durch deutsches Militär gesprengt, um den Vormarsch der Alliierten zu verzögern. Der Wiederaufbau erfolgte ab 1946, und bereits drei Jahre später konnte die Fußgängerpassage wieder genutzt werden, bevor der vollständige Zugverkehr wieder aufgenommen wurde.
Die Brücke trägt den Namen der preußischen Königsfamilie, deren Mitglieder als bronzene Reiterstatuen an beiden Enden wachen. Spaziergänger sehen diese vier monumentalen Figuren schon von weitem und erleben den Blick auf den Dom aus unmittelbarer Nähe, während Züge unter ihnen durchfahren.
Die Benutzung der Fußwege ist rund um die Uhr möglich und bietet direkten Zugang zur Innenstadt sowie zum Rheinufer. Wer den Dom besichtigen oder durch das alte Stadtzentrum gehen möchte, findet hier den kürzesten Weg vom Bahnhof aus.
Seit 2008 hängen Besucher Liebesschlösser an die Geländer, sodass mittlerweile schätzungsweise eine halbe Million metallene Schlösser das Brückenbild prägen. Die Stadt trägt das zusätzliche Gewicht von mehreren Tonnen, ohne dass die Statik gefährdet wird.
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