Tegernsee, Alpensee in Bayern, Deutschland
Der Tegernsee ist ein Alpensee im oberbayerischen Landkreis Miesbach, der sich über neun Kilometer Länge zwischen bewaldeten Berghängen erstreckt. Das Gewässer liegt auf 725 Metern Höhe und wird von mehreren Orten umgeben, die direkt ans Ufer grenzen.
Mönche gründeten im achten Jahrhundert eine Abtei am Nordufer, die über Jahrhunderte das geistige und wirtschaftliche Zentrum der Region bildete. Nach der Säkularisation wurde das Kloster zu einem königlichen Schloss umgewandelt, das heute als Hotel dient.
Die Ortsnamen am Seeufer erinnern an ihre geografische Lage, wobei Rottach-Egern den gleichnamigen Zufluss im Namen trägt. An Sommertagen bevorzugen Einheimische Spaziergänge entlang der Uferpromenaden, während das Wasser von Schwimmern und Seglern genutzt wird.
Das Ufer bietet zahlreiche Zugangspunkte zum Wasser, wobei die westliche Seite steiler abfällt und die östliche flachere Bereiche aufweist. Wanderwege umrunden das gesamte Gewässer, wobei die Strecke je nach gewählter Route zwischen 20 und 22 Kilometern beträgt.
Die Wassertemperatur erreicht im Hochsommer etwa 23 Grad Celsius, was für einen Alpensee ungewöhnlich warm ist. Diese Erwärmung entsteht durch die geschützte Tallage und die relativ geringe Tiefe in den Uferbereichen.
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