Jochberg, Berggipfel in Kochel, Deutschland.
Der Jochberg ist ein 1565 Meter hoher Berg zwischen Kochelsee und Walchensee. Seine Nordseite besteht aus senkrecht stehenden Hauptdolomitplatten der Oberen Trias, die Südseite aus steilen Grashängen. Während der Würm-Eiszeit ragte der Gipfel als Nunatak etwa 150 Meter aus dem Eisstrom heraus.
Seinen Namen hat der Jochberg von Altjoch am Kochelsee: Die dort ansässigen Jocher besaßen Weiderechte und durften Holz schlagen, sie errichteten auch die Jocheralm. Während der Würm-Eiszeit ragte der Gipfel als Nunatak etwa 150 m aus dem Eisstrom, der Kesselberg war als Alpentor auf rund 1400 m ü. NHN Teil des Gletscherwegs. Im Februar 2013 wurden Vorüberlegungen für ein Pumpspeicherwerk in der Mulde der Jocheralm bekannt; am 6. September 2014 ließ die Bayerische Staatsregierung das Projekt aus wirtschaftlichen Gründen fallen.
Der Name stammt von Altjoch am Kochelsee: Die dort ansässigen Jocher besaßen am Berg Weiderechte und durften Holz schlagen; sie errichteten auch die Jocheralm. Diese auf 1382 m gelegene Alm, sinngemäß „Jochweide der Berge“, bewirtet bis heute Wanderer unterhalb des Gipfels.
Die Anfahrt zum Ausgangspunkt Kesselberghöhe erfolgt mit der Regionalbahn RB 66 von München nach Kochel und anschließend mit dem Bus 9608 zum Kesselberg Pass. Der Aufstieg zum Gipfel dauert durchschnittlich zwei bis drei Stunden und der Weg ist während der meisten Jahreszeiten begehbar.
An klaren Tagen kann man von der Spitze das Münchner Olympiaturm über 60 Kilometer entfernt im Norden sehen. Diese unerwartete Fernsicht verbindet den Gipfel visuell mit der weiter entfernten Stadt München.
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