Uckermark, Historische Region in Brandenburg, Deutschland
Die Uckermark ist eine weitläufige Landschaft im Norden Brandenburgs, die sich durch Wälder, Wiesen, Seen und Feuchtgebiete auszeichnet. Diese verschiedenen Lebensräume gehen oft ohne klare Grenze ineinander über und bilden zusammen eine abwechslungsreiche Naturlandschaft.
Zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert wechselte die Kontrolle über die Region mehrfach zwischen dem Herzogtum Pommern und der Mark Brandenburg. Diese Machtkämpfe prägten die politische Entwicklung der Gegend über lange Zeit.
Der Name dieser Landschaft geht auf den slawischen Stamm der Ukrer zurück, der hier lange vor der deutschen Besiedlung lebte. Viele Ortsnamen in der Gegend tragen noch Spuren dieser slawischen Wurzeln und erinnern an die frühe Besiedlung.
Etwa 260 Kilometer (162 Meilen) Radwege verbinden den Nationalpark Unteres Odertal, das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und den Naturpark Uckermärkische Seen miteinander. Wer auf diesen Wegen unterwegs ist, kann verschiedene Schutzgebiete erkunden und zwischen Wäldern, Seen und Feuchtgebieten wechseln.
Die Gegend gehört zu den am dünnsten besiedelten Regionen Deutschlands mit etwa 38 Einwohnern pro Quadratkilometer. Diese geringe Bevölkerungsdichte erinnert eher an abgelegene Gebiete im Norden Polens als an das übrige Deutschland.
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