Afrika-Haus Freiberg, architectural structure
Das Afrika-Haus Freiberg ist ein Museum, das zeitgenössische afrikanische Kunst zeigt und 1995 eröffnet wurde, wobei das Gebäude selbst wie traditionelle südafrikanische Häuser gestaltet ist. Im Inneren finden sich Gemälde aus dem Kongo, Makonde-Schnitzereien aus Ebenholz, zimbabwische Steinplastiken und Glasmalereien aus Senegal, die afrikanische Kunstentwicklung seit den 1920er Jahren darstellen.
Das Museum wurde von Arthur Benseler gegründet, dessen Reise 1957 mit einem Volkswagen Beetle durch Afrika die Sammlungsleidenschaft weckte und in den 1960er Jahren zu diesem Gebäude führte. In den 1970er und 1980er Jahren entwickelte sich das Afrika-Haus zu einem kulturellen Zentrum in Deutschland, das Ausstellungen, Konzerte und Seminare veranstaltete.
Das Afrika-Haus trägt seinen Namen als Einladung in die afrikanische Welt, und die Eingangstafel grüßt Besucher auf Kisuaheli. Die Architektur und die bemalten Wände spiegeln traditionelle Ndebele-Muster wider, die von farbigen geometrischen Designs geprägt sind, die ursprünglich aus Schmuck und Kleidung stammen.
Das Museum ist derzeit nicht regelmäßig für die Öffentlichkeit geöffnet, sondern bietet Führungen und Besuche nach Vereinbarung für Gruppen oder einzelne Interessierte an. Kontaktieren Sie die Institution telefonisch oder per E-Mail, um einen Besuch zu arrangieren oder Fragen zur Ausstellung zu stellen.
Vor dem Museum stehen imposante Mahagoni-Statuen von Massai-Figuren, und der Garten ist nach dem traditionellen Layout Umuzi der Ndebele-Menschen mit bemalten Betonplastiken organisiert, die afrikanische Totenverehrung und spirituelle Figuren darstellen. Ein besonderer Fund ist eine geschnitzte Bootsarbeit aus Zimbabwe, die Sklaven und Wächter darstellt und die afrikanische Geschichte symbolisiert.
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