Alte Oder, Flussarm in Brandenburg, Deutschland
Die Alte Oder ist ein Nebenarm der Oder in Brandenburg, der sich durch flaches Tiefland mit Wiesen und Schilfgürteln schlängelt. Das Gewässer ist schmal und von Vegetation gesäumt, was ihm einen naturnahen, unberührten Charakter verleiht.
Der Flussarm entstand durch natürliche Verlagerungen des Oderlaufs im Laufe der Jahrhunderte und wurde dabei teilweise von menschlichen Eingriffen zur Entwässerung der umliegenden Niederungen beeinflusst. Diese Eingriffe haben seine heutige Form und seinen Verlauf mitgeprägt.
Die Alte Oder ist ein ruhiger Ort, an dem Angler regelmäßig am Ufer sitzen und ihre Angeln ins Wasser halten. Diese stille Nutzung des Gewässers ist auch heute noch im Alltag der umliegenden Ortschaften sichtbar.
Der Flussarm ist über Feldwege und Deichpfade zugänglich, die entlang der Ufer verlaufen und sich für Spaziergänge eignen. Bei Nässe können die Wege schlammig werden, daher empfiehlt sich festes Schuhwerk.
Der Name deutet darauf hin, dass dies einst der Hauptlauf der Oder war, bevor der Fluss seinen Kurs verlagerte und diesen Arm als eigenständiges Gewässer zurückließ. Wer genau hinschaut, kann noch erkennen, wie breit und tief das Bett im Vergleich zu einem gewöhnlichen Nebenarm ist.
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