Weida, Stadt im Landkreis Greiz, Thüringen, Deutschland
Weida ist eine kleine Stadt in der Region Greiz in Deutschland und fungiert als Verwaltungseinheit mit einer Geschichte von über 800 Jahren. Die Stadt wird von der Osterburg überragt, einer Burganlage aus dem 12. Jahrhundert, die zusammen mit verschiedenen historischen Kirchen, dem Renaissance-Rathaus und den alten Stadtkernen das Stadtbild prägt.
Die Stadt wurde im 12. Jahrhundert gegründet, als Heinrich I. von 1163 bis 1193 hier eine Festung errichtete, die als "Das feste Haus zu Weida" bekannt wurde. Im frühen 15. Jahrhundert verlor die Stadt ihren Einfluss als Vogtland-Zentrum und kam unter die Herrschaft der Wettiner und später der Fürstenlinie Reuß.
Der Name Weida leitet sich aus alten Sprachformen ab und bedeutet "Wiege des Vogtlands". Die Stadt wird geprägt durch ihre historischen Gebäude und Straßen, die noch heute die Struktur aus dem Mittelalter zeigen und von Besuchern beim Spaziergang erlebbar sind.
Die Stadt ist mit dem Auto über die Autobahnen A4 und A9 zu erreichen und hat einen Bahnhof namens Weida-Mitte für Reisende. Besucher können die Tourist-Information nutzen, um Informationen über Wanderrouten, Radwege und Touren durch die Stadt zu erhalten.
Eine besondere Sehenswürdigkeit ist die Lohgerberei Friedrich Francke, die seit 1844 besteht und bis 1990 Leder herstellte. Besucher können die alten Maschinen und Handwerkstechniken sehen, die noch immer an die handwerkliche Tradition der Stadt erinnern.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.