Viadukt Oschütztal, Eisenbahnviadukt in Weida, Deutschland
Das Oschütztal-Viadukt ist eine stählerne Eisenbahnbrücke in Weida, die sich etwa 185 Meter über das Tal erstreckt und eine Höhe von rund 28,5 Metern erreicht. Die Konstruktion ruht auf vier massiven Pfeilern und nutzt ein System aus Stahlgitterträgern.
Das Viadukt wurde 1884 eröffnet und war damals Deutschlands erste Pendelstützbrücke mit flexiblen Gelenken an allen vier Lagern. Das Stahlmaterial stammte von der Königin Marienhütte und sollte Temperaturveränderungen und Verkehrsbelastungen aufnehmen.
Die Brücke war lange Zeit Zeichen von Wohlstand, da sie den Gütertransport aus Steinbrüchen ermöglichte und die industrielle Entwicklung der Region unterstützte. Heute erinnert das Bauwerk an die Bedeutung der Eisenbahn für die lokale Wirtschaft.
Die Brücke steht oberhalb der Bundesstraße 92/175 und ist vom Stadtzentrum aus leicht zu erreichen. Von verschiedenen Punkten in Weida bieten sich gute Ansichten auf die gesamte Struktur, besonders wenn man sich dem Tal nähert.
Die Konstruktion verfügt über flexible Gelenke an allen vier Stützen, wodurch sich die Brücke leicht bewegen kann, ohne dass Schäden entstehen. Diese technische Lösung war bei ihrer Entstehung innovative Ingenieursarbeit.
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