Bad Wiessee, Kurort in Miesbach, Deutschland.
Bad Wiessee ist ein Kurort am westlichen Ufer des Tegernsee in den Bayerischen Alpen, gelegen auf etwa 740 Metern Höhe. Der Ort verfügt über mehrere Thermalbäder und Wellnessanlagen, die auf schwefel- und jodhaltigen Quellen basieren, welche dem Ort seinen Charakter geben.
Der Ort wird erstmals 1017 in Unterlagen des Tegernsee-Klosters erwähnt, wo Bewohner Abgaben leisteten. Die Entwicklung zur Kurstadt begann erst im 20. Jahrhundert mit der Entdeckung der Thermalquellen.
Die Straßen zeigen traditionelle bayerische Häuser mit charakteristischem Stil, während die Maria-Himmelfahrt-Kirche das religiöse Leben der Gemeinde prägt. Lokale Bewohner nutzen die Thermalquellen seit Generationen für Heilbehandlungen, was den Ort zu einem Zentrum für Gesundheit und Wohlbefinden macht.
Die Thermalbäder sind über die ganze Stadt verteilt und bieten verschiedene Behandlungen an, wobei die meisten Anlagen leicht zu erreichen sind. Der Ort liegt am See, daher ist es empfehlenswert, bequeme Schuhe zu tragen und je nach Jahreszeit entsprechend gekleidet zu sein.
Ein niederländischer Forscher entdeckte 1909 während der Suche nach Erdöl zufällig Schwefelquellen am See. Diese Entdeckung führte zur Gründung der Iod-Schwefel-Bäder 1912 und machte den Ort zu einem bekannten Kurgebiet.
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