Hohenstoffeln, Vulkanberg in der Hegau-Region, Deutschland
Der Hohenstoffeln ist ein erloschener Vulkankegel im Hegau, einer Landschaft südlich von Stuttgart, nicht weit vom Bodensee entfernt. Der Berg hat zwei Gipfel, von denen der höhere auf etwa 844 Meter kommt, und ist aus der umliegenden Ebene gut zu erkennen.
Der Berg entstand vor Millionen von Jahren durch Vulkanaktivität, als aufsteigendes Magma die umliegende Gesteinsschicht durchbrach und erstarrte. Im 19. Jahrhundert wurde ein Großteil des Berges durch Basaltabbau stark verändert, bevor Schutzmassnahmen den Abbau stoppten.
Auf dem Gipfel des Hohenstoffeln steht ein großes Kreuz, das von weitem sichtbar ist und den Berg zu einem Orientierungspunkt in der Region macht. Wanderer kommen oft gezielt dorthin, um den Ausblick auf den Hegau und den Bodensee zu genießen.
Der Berg ist über markierte Wanderwege erreichbar, die von verschiedenen Seiten auf den Gipfel führen. Festes Schuhwerk wird empfohlen, da einige Abschnitte steil und bei Nässe rutschig sein können.
Der Basaltabbau im 19. Jahrhundert hat einen der beiden Gipfel so stark abgetragen, dass er heute deutlich niedriger ist als vor Beginn des Steinbruchbetriebs. Der Unterschied in der Höhe der beiden Gipfel ist also kein natürliches Merkmal, sondern das Ergebnis menschlicher Eingriffe.
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