Burg Staufen, Mittelalterliche Burgruine in Hilzingen, Deutschland.
Burg Staufen ist eine Burgruine auf einem Vulkankegel im Hegau, etwa 594 Meter hoch gelegen. Vom ehemaligen Ringwall sind noch Abschnitte sichtbar, die von den Hängen des Berges aus zu erkennen sind.
Ab etwa 1269 war der Berg mit der Burganlage Lehen der Herren von Homburg, teils unter den Grafen von Hohenberg, die 1381 von den Herzögen von Österreich abgelöst wurden. 1499 brannten die Eidgenossen die Burg im Schweizerkrieg nieder. Im Dreißigjährigen Krieg demolierten die Truppen Konrad Widerholts, des Kommandanten der Festung Hohentwiel, die Inneneinrichtung und 1638 die Gebäude; 1641 und 1644 diente die Ruine noch als Hauptquartier für die Belagerer Hohentwiels.
Der Name Staufen stammt von dem gleichnamigen kegelförmigen Berg, der der Burg ihren Namen gab. Ab etwa 1269 war der Berg samt Burganlage Lehen der Herren von Homburg, teils Lehen der Grafen von Hohenberg. 1641 und 1644 diente die demolierte Burg nochmals als Hauptquartier für die Belagerer der Festung Hohentwiel.
Wanderer können die Ruine über Fußwege von Hilzingen aus erreichen und genießen dabei Aussichten auf andere regionale Burgen wie die Hohentwiel-Festung. Gutes Schuhwerk ist empfehlenswert, da die Wege steil sind und der Boden uneben sein kann.
Nach den Demolierungen von 1638 diente die zerstörte Burg 1641 und 1644 nochmals als Hauptquartier für die Belagerer der Festung Hohentwiel. Später nutzte die Bevölkerung die Ruine als Steinbruch, weshalb heute nur noch größere Strecken der Ringmauer und einige einsturzgefährdete Gebäudereste erhalten sind.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.768 Mitwirkenden weltweit.