Festung Hohentwiel, Mittelalterliche Festungsruine auf Vulkanberg in Singen, Deutschland.
Festung Hohentwiel ist eine ausgedehnte Ruine auf einem vulkanischen Berg bei Singen, die sich über mehrere Ebenen erstreckt und Mauern, Höfe und Wachtürme zeigt. Die Anlage wurde auf einem Phonolitfelsen erbaut und bietet Überblicke über die Landschaft und mehrere Gebäudereste aus verschiedenen Epochen.
Die Anlage wurde erstmals 915 erwähnt und erlebte während des Dreißigjährigen Krieges fünf Belagerungen. Im Jahr 1801 zerstörten französische Truppen sie gezielt, um ihre militärische Stärke zu brechen.
Das Fest Hohentwiel dient heute als Bühne für kulturelle Veranstaltungen, die seit Jahrzehnten Besucher anzieht. Die alten Mauern bilden einen natürlichen Rahmen für Konzerte und Festivals, die das ganze Jahr über stattfinden und der Ruine neues Leben einhauchen.
Der Aufstieg zur Anlage erfolgt über markierte Wanderwege ab Singen, wobei die Route je nach Startpunkt etwa 30 bis 60 Minuten dauert. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind wichtig, da der Weg steil ist und die exponierte Lage Wind und Wetter bedeutet.
Die Ruinen gehören zu den größten ihrer Art in Deutschland und bieten an klaren Tagen Ausblicke bis zum Bodensee und zu den Alpen. Diese weitreichenden Sichtlinien machen den Ort zu einem überraschenden Aussichtspunkt, den viele Besucher unterschätzen.
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