Laacher See, Vulkanischer Kratersee in Glees, Deutschland
Der Laacher See ist ein kreisrundes Gewässer vulkanischen Ursprungs im Landkreis Ahrweiler, das sich in einem bewaldeten Kraterbecken der Eifel ausbreitet. Die Wasserfläche misst rund 3,3 Quadratkilometer und wird von mehreren Wanderwegen umgeben, die durch Buchen- und Eichenwälder führen.
Ein gewaltiger Vulkanausbruch vor etwa 13.000 Jahren schuf das Becken, das sich danach mit Wasser füllte. Im elften Jahrhundert gründeten Benediktinermönche eine Abtei am Ufer, die bis heute dort ansässig ist.
Die Benediktinerabtei Maria Laach liegt am Westufer und öffnet ihre Klosterkirche sowie ihre Buchhandlung für Besucher. Mönche verkaufen dort Produkte aus eigener Herstellung, darunter Keramik und handgemachte Waren.
Der Rundweg um das Wasser ist etwa 7 Kilometer lang und verläuft auf überwiegend flachen Waldwegen, die auch für Kinderwagen geeignet sind. Schwimmbereiche befinden sich im Norden und Südosten, wobei das Wasser im Hochsommer am wärmsten wird.
Am Ostufer blubbern Gasbläschen durch das Wasser, ein Zeichen für die noch aktive Magmakammer unter dem Seeboden. Diese sogenannten Mofetten lassen sich am besten von einem kleinen Steg aus beobachten, wo das Phänomen seit Jahrzehnten kontinuierlich auftritt.
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