Dobel, Gemeinde in Baden-Württemberg, Deutschland
Dobel ist ein Dorf auf einem sonnigen Hochplateau im Schwarzwald. Es wird von großen Wäldern umgeben und zeigt eine ruhige, struktur-arme Bebauung mit traditionellen Holz- und Steinhäusern, die sich harmonisch in die hügelige Landschaft einfügen. Ein alter Wasserturm dient heute als Aussichtspunkt über die umliegenden Täler.
Dobel kam 1527 zum Herzogtum Württemberg und wechselte mehrfach die Bezirkszugehörigkeit, bevor es 1938 in den Kreis Calw aufgenommen wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann die Expansion, verstärkt durch die Eingemeindung von Lehensägmühle 1973 und die offizielle Anerkennung als Klimakurort 1984.
Der Name Dobel könnte vom Wort "Dubel" (Dübel) stammen, was auf die historische Holzbearbeitung hinweist. Heute prägt die ruhige Dorfkultur das Bild: Man sieht Bewohner bei gemütlichen Gesprächen in Cafés, traditionelle Feste auf dem Dorfplatz und eine starke Verbindung zur Natur, die in der täglichen Lebensweise spürbar ist.
Das Dorf liegt auf etwa 700 Metern Höhe auf einem zugänglichen Plateau und ist gut mit dem Auto erreichbar sowie durch regelmäßige Busverbindungen verbunden. Die meisten Besuchsaktivitäten konzentrieren sich auf Wandern und im Winter auf Langlauf über die ausgeschilderten Loipen, die von den Dorfstraßen aus leicht zu erreichen sind.
Das Wappentier Dobels zeigt eine aufgehende Sonne hinter einem grünen Hügel mit drei Spitzen, was die sonnige Lage und Hügellandschaft symbolisiert. Diese Gestaltung von 1939 und offizielle Genehmigung 1968 spiegelt die Identität des Ortes als sonniges Hochplateau wider.
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