Flugplatz Johannisthal, Flugplatz in Deutschland
Der Johannisthal Air Field ist ein historischer Flugplatz in Treptow-Köpenick, etwa 15 Kilometer südöstlich der Berliner Innenstadt. Das Gelände umfasst etwa 26 Hektar und beherbergt erhaltene Hangars aus den 1920er und 1930er Jahren, Grünflächen und ein Netz von Wegen, das zum Erkunden einlädt.
Der Platz wurde 1909 als Deutschlands erstes Fluggelände eröffnet und wurde zum Zentrum der frühen Luftfahrtinnovation. Nach 1923 verlagerte sich der zivile Flugverkehr zum Flughafen Tempelhof, danach diente das Gelände militärischen Zwecken und wurde später von der DDR für Wissenschaft und Produktion genutzt.
Der Name des Platzes stammt vom Johannisthal-Bezirk, der sich hier befand. Heute ist die Fläche geprägt von Natur und Geschichte: Besucher finden alte Hangars neben Grünflächen, die zeigen, wie ein ehemaliger Arbeitsplatz zu einem Erholungsort geworden ist.
Der Platz ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, insbesondere von der Station Schöneweide aus. Besucher sollten sich bequeme Schuhe anziehen und Zeit für einen Spaziergang durch das weitläufige Gelände einplanen, da es keine befestigten Wege gibt.
Amelie Beese, die erste weibliche Pilotin Deutschlands, lernte und arbeitete auf diesem Platz und setzte später mehrere Flugrekorde auf. Der Flugplatz war auch der Schauplatz mehrerer dramatischer Unfälle in der frühen Luftfahrtgeschichte, einschließlich des Absturzes eines Flugzeugs mit 28 Passagieren im Jahr 1913.
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