Treptow-Köpenick, Bezirk im Südosten Berlins, Deutschland
Treptow-Köpenick ist ein Verwaltungsbezirk im Südosten Berlins und erstreckt sich über Wälder, Seen und Flusslandschaften, die fast die Hälfte seiner Fläche einnehmen. Mehrere Ortsteile wie Köpenick und Friedrichshagen liegen entlang der Spree und Dahme und bilden zusammen ein grünes Gebiet am Rand der Stadt.
Der heutige Bezirk entstand 2001 durch die Zusammenlegung der Bezirke Treptow und Köpenick im Rahmen der Berliner Verwaltungsreform. Vor dieser Vereinigung gehörten beide Gebiete zu unterschiedlichen Traditionen, Köpenick mit seiner mittelalterlichen Stadtgeschichte und Treptow mit seinen Industrievierteln aus dem 19. Jahrhundert.
Der Name Köpenick stammt aus dem Slawischen und erinnert daran, dass slawische Siedler hier vor Jahrhunderten lebten. Heute sieht man ihre Spuren noch in alten Ortsnamen und in der Lage der Inseln, auf denen das alte Köpenick entstand.
Die Gegend eignet sich gut für Radtouren und Spaziergänge, weil viele Wege durch Wald und entlang der Ufer führen. Wer Ruhe sucht, findet hier Plätze abseits vom Trubel der Innenstadt, ohne weite Anreise von den S-Bahnhöfen aus.
Im alten Rathaus von Köpenick ereignete sich 1906 eine berühmte Episode, als ein verkleideter Schuster die Stadtverwaltung übernahm und die Stadtkasse entführte. Diese Geschichte wird bis heute in Büchern und Theaterstücken erzählt und lockt Besucher zum Schauplatz.
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