Müggelberge, Berggipfel in Treptow-Köpenick, Deutschland
Die Müggelberge sind zwei Erhebungen in Berlin-Köpenick, die aus Gletschersedimenten bestehen und bis etwa 115 Meter hoch aufragen. Der größere Gipfel trägt einen Aussichtsturm, während der kleinere Müggelberg ringsum von Wald umgeben ist und sich zum nahen Müggelsee und anderen Seen öffnet.
Die beiden Hügel entstanden vor etwa 20.000 Jahren während der letzten Eiszeit, als Gletscher Sedimente ablagerten und Schmelzwasser die Landschaft formte. Diese geologischen Prozesse schufen die heutige Topografie und machten das Gebiet zu einer natürlichen Erhebung in sonst flacher Umgebung.
Der Name Müggelberge bezieht sich auf die beiden Gipfel, die seit Generationen Orientierungspunkte für die Berliner sind. Heute dienen die Hügel als beliebter Treffpunkt für Menschen, die die Nähe zur Natur suchen, ohne die Stadt zu verlassen.
Die Hügel lassen sich über mehrere Waldwege erkunden, die mit dem See und den Umgebungswegen verbunden sind. Besucher sollten gutes Schuhwerk tragen und bedenken, dass die Wege je nach Jahreszeit und Wetter unterschiedliche Bedingungen haben können.
Auf den nördlichen Hängen gibt es ausgewiesene Feuerplätze am Teufelssee, wo Besucher von alten Eichen umgeben zusammensitzen können. Diese Orte bieten eine seltene Gelegenheit, in der Stadt Zeit mit kleinen Lagerfeuern zu verbringen.
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