Funkhaus Nalepastraße, Tonstudio in Oberschöneweide, Berlin, Deutschland.
Das Funkhaus Nalepastraße ist ein Gebäudekomplex für Rundfunkproduktionen in Oberschöneweide, Berlin, Deutschland. Der Komplex umfasst mehrere miteinander verbundene Gebäude mit Aufnahmesälen unterschiedlicher Größe, Regieräumen, technischen Abteilungen und Verwaltungsbereichen entlang des Spreeufers.
Franz Ehrlich entwarf die Anlage zwischen 1951 und 1956 als Zentrale des ostdeutschen Rundfunks, wobei er moderne Akustiktechnik mit funktionalem Design verband. Nach der Wiedervereinigung wurde das Gebäude schrittweise in ein privates Produktionszentrum umgewandelt, das weiterhin für professionelle Aufnahmen genutzt wird.
Der Name Nalepastraße erinnert an den Kommunisten Joseph Nalepa, während die Räume heute von internationalen Tontechnikern und Produzenten genutzt werden. Die großen Aufnahmehallen ziehen Orchester und Ensembles an, die die außergewöhnliche Raumakustik für Klassik- und Filmmusikproduktionen schätzen.
Musiker und Produzenten können die verschiedenen Aufnahmesäle je nach Projektgröße und akustischen Anforderungen reservieren. Die meisten Räume verfügen über klassische Mikrofone und Mischpulte neben zeitgemäßer digitaler Technik.
Block B beherbergt vier Aufnahmesäle mit unterschiedlichen Deckenformen und Wandmaterialien, die jeweils für bestimmte Musikstile optimiert wurden. Die Hallzeiten der Räume wurden durch präzise Berechnung von Volumen und Oberflächenbeschaffenheit erreicht, ohne nachträgliche elektronische Bearbeitung.
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