Niederschöneweide, Wohnbezirk in Treptow-Köpenick, Deutschland.
Niederschöneweide ist ein Stadtbezirk in Treptow-Köpenick, der sich entlang der Spree erstreckt und eine Mischung aus Industriegebäuden und Wohnvierteln bietet. Das Gelände liegt auf etwa 36 Metern Höhe und verbindet auf rund 349 Hektaren historische Bausubstanz mit modernen Strukturen.
Das Viertel erlebte nach 1920 eine entscheidende Umwandlung, als es Teil Groß-Berlins wurde und sich von ländlichem Weideland zu einem Industriezentrum entwickelte. Diese Epoche prägte die Infrastruktur und den Stadtaufbau, der bis heute sichtbar ist.
Der ehemalige AEG-Industriekomplex beherbergt heute das Campus-Gelände der HTW Berlin, wo Studierende täglich zwischen modernen und historischen Gebäuden unterwegs sind. Die Nutzung des Ortes hat sich von einem Produktionsstandort zu einem lebendigen Bildungszentrum gewandelt, das das Gesicht des Viertels prägt.
Die S3-Bahn verbindet das Viertel mit dem Zentrum Berlins durch die Station Niederschöneweide und macht den Ort gut erreichbar. Besucher sollten beachten, dass der Bezirk eher ausgedehnt ist und sich das Zu-Fuß-Gehen zwischen den einzelnen Bereichen zeitaufwendig gestalten kann.
Das Nalepastraße-Radiohaus, erbaut in den 1950er Jahren, war lange Zeit die zentrale Rundfunkstelle der DDR und prägt bis heute das Stadtbild. Das Gebäude zeigt noch immer die architektonische Ausdrucksform dieser Epoche und erzählt von einer wichtigen Funktion in der Mediengeschichte.
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